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Garbsen eröffnete den Maschinenbaucampus. 300 geladene Gäste durften sich erstmals auf dem Gelände umsehen/GCN
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Es ist vollbracht! Der Maschinenbaucampus Garbsen öffnete seine Türen für die Zukunft

Garbsen – 300 Gäste besetzten gestern den großen Hörsaal des neuen Maschinenbaucampus Garbsen. Beindruckende Videoaufnahmen eröffnen die große Eröffnungsfeier und zeigen das gesamte Gelände aus verschiedenen Perspektiven.

Das 175 Millionen-Projekt wird nach insgesamt 4 Jahren Bauzeit jetzt auch in den nächsten Tagen für Studenten und Mitarbeiter zugänglich sein. Letztlich sollen hier 4000 Studenten und 1800 Mitarbeiter ihren neuen Wirkungskreis finden, aber am Donnerstag durften vorerst 300 geladene Gäste das Gelände betreten. Der rote Teppich ist ausgerollt, Roboter Sobi gibt Orientierungshilfe. Da wo zukünftig studiert und auch geforscht werden soll, wurde heute erst einmal gefeiert.

Der Präsident der Leibniz-Universität Volker Epping macht den Anfang und hält hörbar stolz die Eröffnungsrede. Dazu nimmt er den Platz im Hörsaal ein, dem sonst nur Lehrkräften und Professoren für sich beanspruchen. Danach folgen Reden von Ministerpräsident Stephan Weil, Regionspräsident Hauke Jagau, anderen Mitwirkenden und natürlich von Bürgermeister Christian Grahl. Zum Schluss kommen auch die Studenten zu Wort.

Alle sind sich einig, hier hat man Großes vollbracht und einen großen Schritt Richtung Zukunft getan. Bürgermeister Christian Grahl eröffnete seine Rede mit den Worten, „Hannover ist Garbsen und Garbsen ist Hannover“, wobei bei diesen Worten ein leichtes Raunen im Publikum zu hören war, denn da hat Garbsen dann doch noch Einiges zu tun. Grahl lobte die tolle Infrastruktur rund um den Campus und versprach, dass diesbezüglich noch sehr viel mehr passieren wird. Die Studenten äußerten allerdings ganz leise ein wenig Kritik, wünschen sich mehr für Studenten geeignete Gastronomie und das die öffentlichen Verkehrsmittel auch Nachts öfter fahren, um die Studis von A nach B zu transportieren. Ebenso müsse man erst einmal schauen, wie sich die Trennung der Zuständigkeiten zwischen der Nordstadt und Garbsen in der Praxis realisieren lässt, man sei aber zuversichtlich, dass sich das Ganze einspielen wird. Christian Grahl führte zwar noch an, dass Garbsen in punkto Systemgastronomie in Zukunft noch attraktiver wird, allerdings stellt sich hier die Frage ob eine Edel-Pizzeria und ein Steakhaus zu den Geldbeuteln der Studenten passt.

Später konnten sich die Gäste Teile der Universität anschauen und in der modernen, großen Mensa Platz nehmen. Die Mensa ist hochmodern, hell und freundlich und bestens ausgestattet. Sie bietet Platz für über 260 Leute, fest installierte Bänke laden auch draußen zum Verweilen ein. Alles in allem ein gelungenes Projekt, welches Garbsen als Universitätsstadt sicherlich in den nächsten Jahren in den Fokus des europäischen Maschinenbaus stellen wird.

GCN/bs

 

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