Start > Aktuelles > Der NABU Garbsen braucht dringend Räumlichkeiten in Garbsen! Wer kann helfen?
Die Mitglieder des NABU Garbsen um (von links) Michael Lucas, Martina Märtz und Dagmar Strube suchen ein eigenes Quartier im Garbsener Stadtgebiet/Foto; Nabu Garbsen
Aktuelles

Der NABU Garbsen braucht dringend Räumlichkeiten in Garbsen! Wer kann helfen?

Garbsen – Der Ortsverband NABU Garbsen: In Garbsen engagiert sich der Verband bereits seit mehr als 37 Jahre für den Natur- und Umweltschutz. Als anerkannter Verband nach dem Bundesnaturschutzgesetz erarbeiten die Mitglieder Stellungnahmen zu Vorhaben, die mit Eingriffen in die Natur und Landschaft verbunden sind. Eine enge Zusammenarbeit erfolgt mit allen für den Natur- und Umweltschutz wichtigen Stellen. So werden in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Ökologie z.B. die Bestände gefährdeter Vögel, Fledermäuse und Schmetterlinge erfasst. Auf diese Weise können Schutzmaßnahmen wirkungsvoller gesteuert werden.

Der Naturschutzbund  sucht ein neues Zuhause im Stadtgebiet. Für die 700 Mitglieder gibt es bisher keinen zentralen Anlaufpunkt. Deshalb gestalten sich Treffen und die geplante Jugendarbeit in einer eigenen Gruppe als sehr schwierig. Die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich im Natur- und Umweltschutz in Garbsen und der Verband kann sich das Anmieten von wechselnden Räumen finanziell nicht erlauben.
Zudem hat der NABU für seine Aktivitäten eigene Gerätschaften, die zurzeit bei einigen Aktiven privat untergestellt sind. Nach den Worten der 2. Vorsitzenden Martina Märtz braucht ihre Organisation Räumlichkeiten, in denen zum Beispiel gebaute Nistkästen auch mal stehen bleiben dürfen. Zur Zeit kann ein kleiner Kellerraum im „Kalle“ genutzt werden, dieser reicht aber einfach nicht mehr aus und muss auch nach jeder Aktion wieder vollständig geräumt werden.

Der Verband denkt bei den Räumlichkeiten beispielsweise an einen leerstehenden Laden oder auch eine kleine Scheune, die anderweitig nicht genutzt wird. Idealerweise solle um das gesuchte Objekt eine kleine Grünfläche vorhanden sein, auf der der NABU selbst aktive Maßnahmen zum Umweltschutz betreiben könne. Nötig sei lediglich ein Wasser- und Stromanschluss. Um den Rest kümmerten sich die Mitglieder dann selbst. Der NABU könnte sich sein neues Domizil in jedem Stadtteil in Garbsen vorstellen – egal ob städtisch oder ländlich geprägt. Toll wäre es natürlich, wenn die Räumlichkeiten kostenlos oder gegen eine geringe Miete genutzt werden könnten.

„Eine Stadt wie Garbsen braucht einen gut aufgestellten Naturschutzverband“, sagte Martina Märtz bei einer Pressekonferenz auf Homeyers Hof in Horst. Wer dem NABU helfen möchte und kann, soll sich unter der E-Mail-Adresse zuhause@nabu-garbsen.de oder unter der Mobilnummer von Martina Märtz unter 0170- 8181802 melden. Bei einem Ortstermin könnten dann mögliche Objekte zusammen besichtigt werden. Beim bevorstehenden Fest der Vereine will der NABU auf sein Anliegen hinweisen.

Die Bilanz des Verbandes in Garbsen kann sich sehen lassen: So wurden im Frühjahr 4000 Meter Amphibienschutzzäune gesetzt und dadurch mehr als 3700 Amphibien gerettet. Schulkoordinatorin Dagmar Strube ist in den Garbsener Schulen und Kitas unterwegs und bringt den Jüngsten die Thematik des Umwelt- und Naturschutzes näher. Der Verband hat über 700 Mitglieder.

GCN/bs

Teilen Sie diesen Beitrag: