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Von links nach rechts: T. Bienert, S. Mauruschat, F. Bothe, M. Rösner, B. Cohrdes, K. Bienert, CH Finke. (Foto: Feuerwehr Meyenfeld)
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Eine Bilanz – Jahresdienstversammlung der Ortsfeuerwehr Meyenfeld

Garbsen – Auch dieses Jahr lud die Ortsfeuerwehr Meyenfeld Kameraden und Gäste, am 09. Februar 2019, zu der Jahresdienstversammlung ein, um das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen.

Ortsbrandmeister Bernd Cohrdes eröffnete die Versammlung um 19:30 Uhr und begrüßte die anwesenden Gäste und Kameraden.

Nach der Verköstigung berichtete der Ortsbrandmeister aus seinem ersten vollen Jahr im Amt. Von der Meyenfelder Ortswehr wurden im Jahr 2018  24 Einsätze absolviert, davon 7 im Ortsbereich selbst, 2 Übungen und 15 Einsätze zur Unterstützung anderer Wehren.

Unter den 24 Einsätzen wären 16 Brände. Cohrdes ging hier insbesondere auf den Großbrand in Garbsen Mitte am 02.06.2018 ein.

Insgesamt wurden von den Kameraden aus Meyenfeld 358 Stunden im Einsatz, 1547 Stunden im Dienstbetrieb und 240 Stunden bei Lehrgängen geleistet. Die Feuerwehr Meyenfeld besteht aus 32 Aktiven,  11 Mitgliedern in der Altersabteilung, 2 Ehrenmitgliedern und 107 Förderern.

In seinem Bericht ging Cohrdes auch auf den aktuellen Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Garbsen und die damit verbundene Begehung der Wache ein, durch die der Bestand und notwendige Investitionen festgestellt werden sollen. Die Wache wurde aus sicherheitstechnischen Gründen mit neuen Rolltoren ausgestattet. Auch im Werkstattbereich wurden Fenster aus Sicherheitsglas eingebaut.

Zudem wurden die Teilnahme am Schützenfest, Begleitung des Laternenumzuges und die Ausrichtung des Osterfeuers genannt.

Ortsbrandmeister Cohrdes musste allerdings auch bekannt geben, dass im Kommando der Feuerwehr entschieden wurde, das Osterfeuer nicht mehr von der Feuerwehr ausrichten zu lassen. Die vielfältigen Aufgaben lassen aufgrund der geringen Mitgliederzahl an Aktiven Feuerwehrmännern und Frauen keinen Freiraum mehr, um auch dieses Event in der Freizeit der Feuerwehrmitglieder vorzubereiten und durchzuführen.

Cohrdes gab an, dass es mehr Freiwillige in der Wehr bedürfe, um diese zusätzliche Arbeit vielleicht in der Zukunft wieder übernehmen zu können. Hier muss jedem stärker bewusst werden, dass eine Freiwillige Feuerwehr aus ehrenamtlichen Mitgliedern der Ortsgemeinschaft besteht und ohne die Bereitschaft der Bevölkerung hier Zeit und Energie zu investieren, ihre Aufgaben nicht erfüllen kann.

In diesem Jahr wird ein Osterfeuer von der „Meyenfelder Runde“ am Vereinsheim veranstaltet.

Dieter Görtler berichtete in Vertretung des Jugendwartes Fabian Görtler von der Jugendfeuerwehr und den durchgeführten Aktivitäten. Bei den Stadtwettkämpfen, die in diesem Jahr in Meyenfeld durchgeführt worden sind, konnten die gemeinsamen Mannschaften aus Meyenfeldern und Horstern den zweiten und neunten Platz belegen.

Es wurde unter anderem auch ein Zeltlager in der Nähe von Wolfsburg besucht und die Leistungsspange in Langenhagen erworben. Die JF Meyenfeld hat zur Zeit 5 Mitglieder. Die Meyenfelder Kinderfeuerwehr („Wilde Feuerwehr“) hat 21 Mitglieder. 2 Kinder der „Wilden Feuerwehr“ sind im Jahr 2018  in die Jugendfeuerwehr aufgestiegen.

Im Verlauf der Versammlung wurden Markus Rösner zum Hauptfeuerwehrmann und Sascha Mauruschat zum Löschmeister befördert. Katja Bienert und Fabian Görtler wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Cord-Henning Finke erhielt die Ehrung für 40 Jahre und Fritz Bothe für 50 Jahre Mitgliedschaft.

Daniel Weber übernahm die Posten Funkgerätewart und Sicherheitsbeauftragter. Heiner Göhns übenahm den neuen Posten des Gebäudemanagments / Organistaion. Lukas Lew wurde als stellvertretender Gerätewart gewählt.

Auch in diesem Jahr wurde das Deutsche Sportabzeichen wieder von Frau Lau vom TSV Horst verliehen. 10 Kameraden der aktiven Wehr und 3 Mitglieder der Jugendfeuerwehrgruppen erlangen die Auszeichnung.

Abschließend hatten die Gäste das Wort. Die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Angela Thimian-Milz, sowie Stadtbürgermeister Christian Grahl überbrachten Lob und Dank der Stadt und gingen kurz auf die Annerkennung, Kameradschaft, Verantwortung und Ehrenamt ein.

Von den Anwesenden wurde insbesondere darauf hingewiesen, wie wichtig der Einsatz jeden Bürgers für das Fortbestehen einer ehrenamtlichen Gemeinschaft wie der Freiwilligen Feuerwehr ist.

GCN/su

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