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Eine etwa 150 Jahre alte Rotbuche wird am kommenden Montag stark eingekürzt (Themenfoto)
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Alte Rotbuche im Hinüberschen Garten wird stark eingekürzt

Garbsen- Eine etwa 150 Jahre alte und circa 40 Meter hohe Rotbuche (Fagus sylvatica) im Hinüberschen Garten (Stadtteil Marienwerder) wird am kommenden Montag (11. Februar) um mindestens 60 Prozent eingekürzt.

Trotz intensiver Betreuung in den vergangenen Jahren – so wurde etwa im Jahr 2013 der Wurzelraum abgesaugt und mit speziellem Baumsubstrat verfüllt – ist der Baum so geschädigt, dass die Stand- und Bruchsicherheit nicht mehr zu gewährleisten ist.

Im vergangenen Herbst wurde um den gesamten Stammfuß die holzzerstörende Pilzart Riesenporling festgestellt. Untersuchungen mittels Bohrkern und Bohrwiderstandsmessungen bestätigten den Verdacht, dass dieser Baum, der einen Umfang von 520 Zentimetern aufweist, lediglich von wenigen intakten Zentimetern Holz (sogenannte Restwandstärke) gehalten wird.

Ergebnis ist, dass dieses Naturdenkmal in der historischen Parkanlage nicht mehr sicher steht und deshalb nahezu gefällt werden muss. Der Stamm und drei Stummel der gewaltigen Stämmlinge sollen für den Artenschutz und als „Zeitzeugen“ erhalten bleiben.

GCN/su

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