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Künstler und Betreuer sehen sich gemeinsam die „Spielbank“ in der Rathaushalle an: Kathrin Haase (von links), Özcan Demir, Nuno Sainditta, Lena Lechelt, Claudia Pape, Burkhard Aickele, Uwe Dreßler und Ricardo Enrique Gonzales-Estrada. (Foto: Stadt Garbsen)
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„Ist das weg oder kann das Kunst“

Ungewöhnliche Ausstellung im Rathaus ermöglicht ungewohnte Perspektiven

Garbsen – Ergotherapeutische Kreativangebote können dabei helfen, mit seelischen Belastungen fertig zu werden. Davon können die Hobbykünstler berichten, deren Malereien, Zeichnungen und Skulpturen bis zum 20. Dezember in der Ausstellung „Ist das weg oder kann das Kunst“ im Rathaus zu sehen sind.

Entstanden sind unter anderem Holzskulpturen, Bleistiftzeichnungen, Acryl- sowie Aquarellbilder und Gießharzcollagen.

Im Mittelpunkt der Schau steht ein Gemeinschaftswerk der Wohnheim-Bewohner: eine mit Teddys, Puppen, Bällen und anderem Spielzeug beklebte ehemalige Kirchbank. Der Titel lautet „Spielbank“.

„Wir haben weitere Projekte mit weiteren Holzbänken vor, jedes Mal mit einem anderen Wortspiel, unter anderem entsteht eine Volksbank“, berichtet Künstler Burkhard Aickele, der die Gruppe gemeinsam mit Ergotherapeutin Lena Lechelt anleitet und das Konzept des Projekts als mehrstufig beschreibt.

„Sich künstlerisch zu betätigen bedeutet einerseits, sich frei entfalten und zur Ruhe kommen zu können, es besteht dabei keinerlei Leistungszwang, andererseits lässt sich Erlebtes verarbeiten“, so Aickele. Heimleiterin Claudia Pape ergänzt: „Wir freuen uns, dass die Werke dank dieser Ausstellung im öffentlichen Raum gezeigt werden und ein breites Publikum erreichen“.

Die Kunst sei eher nach innen als nach außen gerichtet und zeuge von einer unverbrauchten Spontaneität, sagt Pape.

Wer neugierig geworden ist, findet die Ausstellung in der Rathaushalle und im Flur des Basisgeschoss. Zu sehen ist sie zu den Öffnungszeiten des Rathauses: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie Freitag von 8 bis 14 Uhr.

GCN/jp

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