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App der Woche

Einkaufen mit gutem Gewissen

Garbsen – Man hört es immer wieder, dass eine weitere Tierart vom Aussterben bedroht ist. Durch Abholzung von Regenwäldern oder Überfischung sorgen wir langsam aber sicher dafür, dass die Artenvielfalt zurückgeht.

Aber natürlich möchte man sich auch nicht zu sehr in seinem Leben einschränken, um die Umwelt zu schonen. Beim Fischkauf beispielsweise greifen viele zum Lachs. Das ist auch weiterhin nicht schlimm, aber den wenigsten ist bekannt, dass es darauf ankommt, wo der Fisch herkommt. Ein Lachs aus dem Wildfang bei Alaska kann man ohne schlechtes Gewissen verzehren. Stammt der Fisch allerdings aus Beringsee im Nordwestpazifik, so sollte man lieber die Finger davon lassen.

Damit man beim Fischkauf nun nicht vollkommen aufgeschmissen ist, hat WWF einen Fischradgeber als App herausgebracht. Diese zeigt euch einige Fischarten auf und zeigt gleichzeitig durch ein Ampelsystem, welchen Fisch ihr kaufen könnt und welchen ihr lieber nicht anrühren solltet. Ein grüner Punkt bedeutet „Gute Wahl“, ein gelber, dass dies eher die „zweite Wahl“ sein sollte und ein roter Punkt bedeutet, dass ihr diesen „lieber nicht“ kaufen solltet.

Die App ist im Playstore und bei iTunes kostenlos zum Herunterladen und macht es für jeden leicht, zumindest beim Fischkauf, Rücksicht auf die Natur zu nehmen.

GCN/kg

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