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Rege Diskussion bezügl. Badepark Berenbostel/GCN
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Neues Konzept für den Badepark Berenbostel

Garbsen – Am Dienstag stellten die Architketen das neue Badepark-Konzept in Berenbostel vor. Das hier etwas Neues entstehen soll ist nun klar, aber in welcher Form und ob die Kosten dafür noch gedrückt werden können bleibt noch zu klären.

Zur Zeit würde der Neubau etwa 19,2 Millionen kosten. Wenn man aber bedenkt, dass der Bau mindestens 2,5 Jahre dauert, wäre man zu dem Zeitpunkt schon bei ca. 21 Millionen, so Architekt U. Zech. Die momentanen Planungen könnte man hier und da noch „schmälern“. Beispielweise könnte der Ausichtsturm für Bademeister gestrichen werden oder die Duschen und WCs im Aussenbereich des Bades, hier könnte man evtl. auf die Sanitäranlagen im Hallenbad ausweichen. Weitere Einsparmöglichkeiten wären, auf die Begrünung des Daches zu verzichten oder den Sprungturm kleiner zu halten.

Konzept muss wieder geändert werden/GCN

Alles in allem sind somit vielleicht 1,6 Millionen Euro einzusparen, aber ob das nicht auch den Komfort des Bades sehr einschränkt, bleibt abzuwarten. Ebenso sind die Kosten der Architekten nicht zu verachten, die bei jeder Umgestaltung auch Geld kosten. Man muss aufpassen, dass im Nachhinein die Kosten für das Drumherum nicht mehr Geld verschlingen, als die evtl. Einsparungen selbst.

Das neue Konzept beinhaltet eine Kombination aus Hallen- und Schwimmbad. Keine schlechte Idee, aber wieviel Bahnen das Ganze haben wird, ob das Hallenbad Planetenring dennoch weiterhin genutzt werden kann oder ob es nun einen Sprungturm gibt oder nicht, all das bleibt noch offen und muss geklärt werden. Bürgermeister Christian Grahl: “ Wir haben jetzt mehrere Vorschläge vorliegen, dazu werden sicher in diesem Jahr noch mehrere Sitzungen einberufen und wir werden eine Lösung finden“.

Das ganze Projekt muss allerdings eurpaweit ausgeschrieben werden. Wenn die Bauarbeiten im Frühjahr 2018 beginnen sollten, kann man fühestens 2021 mit einer Eröffnung rechnen.

GCN/bs

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