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Der behindertengerechte Aufzug transportiert bis zu zwei Personen oder 200 Kilo und hat 15.000 Euro gekostet.
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Kulturhaus Kalle ist künftig barrierefrei erreichbar

Garbsen – Stadt investiert 27.000 Euro für Hebelift und neues Sicherheitsgeländer

Das Havelser Kulturhaus Kalle ist ab sofort barrierefrei erreichbar. Ein Hebelift am Aufgang zur Treppe ist in der vergangenen Woche in Betrieb genommen worden. Beginn der Bauarbeiten war Mitte Januar. Der behindertengerechte Aufzug transportiert bis zu zwei Personen oder 200 Kilo. „Der Lift kostete rund 15.000 Euro“, sagte Annette Blöchle von der städtischen Hochbauabteilung, die das Projekt koordiniert hat. Außerdem waren umfangreiche Betonarbeiten für die Standfestigkeit des verzinkten Aufzugs und eine neue Pflasterung des Bereiches notwendig. Zudem hat die Rampe vor dem Kalle ein neues Sicherheitsgeländer erhalten. Die Stadt investiert insgesamt rund 27.000 Euro in die barrierefreie Umgestaltung.

„Die Bedienung des Hebelifts ist benutzerfreundlich und erklärt sich von selbst“, sagte Karin Schleiermacher von der FreiwilligenAgentur bei der Inbetriebnahme des Aufzugs. Und sogleich nutzte Irmtraud Heinrich mit ihrem Trolley den Hebelift – völlig selbstverständlich und ohne weitere Einweisung. Die Altgarbsenerin besucht zweimal in der Woche Malkurse im Kalle und freute sich sichtlich über die leichtere Erreichbarkeit des Kulturhauses. Auch Marga Thadje aus Havelse und Irmgard Jess aus dem Stadtteil Auf der Horst freuen sich über den neuen Hebelift. Sie gehören zu den regelmäßigen Besuchern des Café Kalle. „Mit meinem Rollator war das Kulturhaus in der Vergangenheit nur mit Anstrengung zu erreichen“, sagte Thadje. „Künftig kann ich auch ohne Hilfe ins Café oder zu Konzerten ins Kalle kommen.“

Das Bauvorhaben war bereits im Jahr 2014 im Kultur- und Sportausschuss beschlossen worden. Verschiedene Überlegungen zum Standort des Aufzugs hatten die Umsetzung des Projekts verzögert.

GCN/ku

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