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Aufbruch
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Schüler machen Aufbruch in neue Zeit zu ihrem Thema

Reihe „Junge Künste“: Drei Garbsener Schulen und Lebenshilfe Seelze gestalten mit OpusEinhundert interdisziplinäres Tanz- und Theaterprojekt „Aufbruch

Auf zu neuen Ufern, Veränderung, Neuanfang: Das Thema Aufbruch ist vielfältig und bedeutet für jeden etwas anderes. Für die Georg-Elser-Hauptschule in Berenbostel bedeutet es aktuell den Aufbruch in eine neue Schulform. Zum Schuljahr 2017/2018 wird die Schule mit der Realschule Berenbostel zur Oberschule zusammengeschlossen. „Aufbruch“ ist auch das Thema des integrativen Musik-Theater-Kulturprojekts, das am Donnerstag, 16. März, 18 Uhr, Premiere feiert. Das Projekt „Aufbruch“ ist Teil der städtischen Veranstaltungsreihe „Junge Künste“.

Beteiligt sind mehr als 100 Personen, darunter alle Siebtklässler der Hauptschule, der fünfte Jahrgang der Realschule Berenbostel, die Erstklässler der Grundschule Stelingen sowie Mitarbeiter aus den Werkstätten der Lebenshilfe Seelze. Das inklusive und generationenübergreifende Projekt haben die Georg-Elser-Hauptschule als Gastgeber und OpusEinhundert initiiert.Das gemeinnützige Unternehmen zweier Bremer Kulturschaffender gestaltet mit Kooperationspartnern riesige Kulturprojekte, um unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zusammenzubringen. Die Zusammenarbeit ist etabliert: Das interdisziplinäre Theaterspektakel ist eine Fortsetzung der Projekte „Klangkörper I und II“, „Lebenszeit“ und „Auszeit“, die die Georg-Elser-Hauptschule seit 2012 mit OpusEinhundert präsentiert hat.

Aufbruch – Proben

Die Proben für das Kulturprojekt, die zum Anfang des Schuljahres begonnen haben, gehen jetzt auf die Zielgerade: Die Schüler und die Mitarbeiter aus den Werkstätten der Lebenshilfe erarbeiten auf der Basis eigener Ideen ihren ganz persönlichen Aufbruch. „Das Ergebnis ist ein Stationentheater, in dem szenische, musikalische und choreografische Elemente, Schattentheater und Film in einem Rundgang durch beide Schulen inszeniert werden“, sagt Alexander Hauer, künstlerischer Leiter von OpusEinhundert. Eine sogenannte Mülltonnen-Combo führt als „Pfadfinder“ die Besucher in Gruppen zu den jeweiligen Aufführungsorten, die zum Teil draußen sind. Dabei sind Mülltonnen und auch Mäuse – in Anlehnung an Kafkas Parabel „Der Aufbruch“ –  nur zwei der Akteure, die im Mittelpunkt des Musik-Theater-Kulturprojekts „Aufbruch“ stehen. Das Projekt soll Möglichkeiten zur Begegnung schaffen, Brücken schlagen und Kultur erlebbar machen: „Mit ,Aufbruch´ erhalten die Teilnehmenden Zugang zu Kultur, sind selber gestaltender Teil, lernen die eigene ,Herkunfts´-Kultur ebenso wie bislang fremde Kulturen kennen“, sagt Hauer.

Die einstündigen Vorstellungen von „Aufbruch“ beginnen am Donnerstag, 16. März, um 18 Uhr, am Freitag, 17. März, um 10.30 Uhr und um 18 Uhr in der Georg-Elser-Hauptschule, Georgstraße 1. Karten kosten 5 Euro und sind im Sekretariat der Hauptschule persönlich und unter Telefon (0 51 31) 9 08 61 erhältlich. Teile der Aufführung werden auch im Kulturzelt der Region zu sehen sein, das vom 7. bis 16. September in Garbsen Station macht.

In der städtischen Veranstaltungsreihe „Junge Künste“ heißt es bis zum 12. Juni Bühne frei für junge Kunst: Kinder und Jugendliche aus sechs Garbsener Schulen beteiligen sich mit Vorstellungen aus den Bereichen Theater, Tanz, Musik und Bildende Kunst. Weitere Informationen gibt Sigrid Ullmann aus der Abteilung Kultur und Sport unter Telefon (0 51 31) 7 07 – 2 61 und per E-Mail an sigrid.ullmann@garbsen.de. Weitere Details und alle Termine finden Sie im Internet auf garbsen.de.

GCN

 

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