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Resolution gegen das geplante Großbordell im ehemaligen Praktiker-Markt

Garbsen – Der Rat der Stadt Garbsen lehnt auf das Entschiedenste das geplante Großbordell im ehemaligen Praktiker-Markt ab. Auch wenn die Bauvoranfrage von der Verwaltung positiv beschieden wurde und noch kein Bauantrag vorliegt, sollen diese Resolution des Rates und die Proteste der Garbsener Bevölkerung dem Investor beizeiten deutlich machen, dass ein geplantes Großbordell in Garbsen nicht erwünscht ist.

Diese Proteste fanden bereits ihren Ausdruck durch eine Vielzahl von Unterschriften und Demonstrationen Garbsener Bürgerinnen und Bürger gegen dieses Projekt.

Garbsen hat in den letzten Jahren einen Image-Wandel geschafft, ist als Wohnort und Investitionsstandort attraktiv geworden, erwartet den Zuzug vieler Studierender und Fachkräfte, wenn der Maschinenbau-Campus fertiggestellt ist.

Ehemalige Schmuddelecken sind verschwunden, wie das Brachgelände der ehemaligen Möbelkette Nord an der Ecke Gutenbergstraße/Alte Ricklinger Str., wo gerade der Maschinenbauer SEW sein neues Firmengelände bezogen hat. Dieser Bereich, zu dem auch das gegenüber liegende ehemalige Praktiker-Aldi-Areal gehört, liegt direkt an einer der „Haustüren“ Garbsens. Wer von der Autobahnabfahrt Garbsen-West oder der Raststätte Garbsen-Süd kommt, fährt hier vorbei.

Die Stadt plant am Kochslandweg – in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Praktiker-Marktes – 70 Wohneinheiten und einen Kindergarten. Auch die bereits hier am Rande des Gewerbegebietes wohnende Bevölkerung hat sich schon entrüstet gegen die Bordellpläne gewandt.

Der Rat der Stadt Garbsen und auch die Garbsener Bevölkerung wollen kein Großbordell als Aushängeschild. Wer als Auswärtiger nach Garbsen kommt oder von unserer Stadt hört, soll an „Maschinenbau-Campus“, „attraktive Wohnstadt‘“, „Naherholung“ oder „gute Einkaufsmöglichkeiten“ denken, nicht aber an ein Großbordell.

GCN

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