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Großbordell verhindern durch Grundstückskauf der Stadt (GCN)
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Großbordell vermeiden, Stadt soll Grundstück kaufen

Garbsen – Das sagten sich die Demonstranten unter der Leitung der „Initiative gegen Großbordell“ in Garbsen, die sich gestern erneut zusammengefunden haben um im Rathaus nochmals ihrem Protest Ausdruck zu verleihen.

Organisatorin Erika Böker hat sich diesen Termin (Weltfrauentag) gezielt ausgesucht, um hier im Sinne der Frauen ein Zeichen zu setzen. Die Arbeitsbedingungen für Frauen in einem solchen Etablissement seien menschenverachtend. Der Imgaschaden für Garbsen wäre enorm, das soll unbedingt verhindert werden. Also schlugen einige Anwesende vor, die Stadt soll den ehemaligen Praktiker-Markt kaufen , dann kann selbst entschieden werden, was mit dem Gebäude geschieht und die Puff-Diskussion hätte ein Ende.

Stadtrat Frank Hauke und Organisatorin Erika Böker sprechen zu den Demonstranten (GCN)

Eine Lösung wäre das schon, sagte Stadtbaurat Frank Hauke. Er vertrat  Bürgermeister Christian Grahl, der zeitgleich beim Niedersächsischen Städtetag in Hameln war. Derzeit sei die Stadt gleichzeitig in Gesprächen mit dem Eigentümer, um ihn davon zu überzeugen, das Gelände nicht für ein Großbordell zur Verfügung zu stellen. Hier waren einige Anwensende skeptisch und äußerten sich kritisch. „Wir ziehen alle an einem Strang. Sie können sicher sein, dass wir alles tun werden, um das Projekt zu verhindern.“, so Hauke.

 Man darf gespannt sein, wann und ob die Bordelldiskussion einfach „verpufft“
GCN/bs
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