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Nehmen die Themen „Ehrenamt, Politik und kommunale Verwaltung“ in den Fokus: Die Teilnehmer des dritten Workshops zum Masterplan Integration treffen sich im Ratssaal. Foto: Stadt Garbsen
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Gemeinsame Integration durch Politik und Gesellschaft

Der Workshop stellt die Themen „Ehrenamt, Politik und kommunale Verwaltung“ in den Fokus

Garbsen – Anfang März trafen sich rund 30 Vertreter und Organisationen, welche sich alle in irgendeiner Form für Flüchtlingsarbeit und Integration in Garbsen einsetzen, zu einem Workshop. Hierbei standen die Themen Politik, Verwaltung und Ehrenämter zur Debatte. Fragen nach der Möglichkeit von Informationen für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer, Integrationshelfer, sowie die mögliche Schaffung eines Dolmetscherpools, lagen dabei im Fokus.

Nach den Workshops „Ausbildung, Arbeit und Beruf“ und „Bildung, Kinder und Jugendliche“, war dies bereits der dritte Workshop, nach der, im September 2016 stattgefundenen Tagung „Integration in Garbsen“, zu der sich Vertreter des Garbsener Flüchtlingsnetzwerks „Willkommen“ und der Integrationslotsen aus Verbänden, Vereinen, Politik, Verwaltung, Schulen, Kitas, ehrenamtlichen und hauptamtlichen Unterstützer in Gesprächen austauschten. Sämtliche Egebnisse werden im Herbst durch die Stadt, in Form eines Masterplans „Integration“, sowohl der Öffentlichkeit, der Politik und den Beteiligten vorgestellt.

Arbeiten engagiert am Masterplan Integration: Quartiersmanager Marc Müller-de Buhr (von links), der Vorsitzende des Integrationsbeirates Foad Kazemzadeh und Hanim Celik vom Integrationsbeirat.
Foto: Stadt Garbsen

In einer Stadt, in der Menschen aus mehr als hundert Nationen leben, sei das Thema Integration nicht Neues, so die Leiterin Willhauck-Wilken der städtischen Abteilung Jugend und Integration. Flüchtlinge aufzunehmen und zu integrieren ist eine wichtige Aufgabe für eine engagierte und offene Stadtgesellschaft, äußerte sich Garbsens Bürgermeister Christian Grahl. Einig waren sich die Vertreter über ein großes, freiwilliges Aufgebot an ehrenamtlichen Helfern, auf das man zurecht stolz sein könne. Dennoch bestünde Bedarf an z.B. einem Dolmetscherpool, Begleitung der Flüchtlinge bei der Wohnungsuche, Begegnungsstätten und eine App, die über Unterstützungsmöglichkeiten informiert.

Politische Teilhabe, Anerkennung beruflicher Qualifikationen, Einbeziehung in das Ehrenamt für Zugewanderte waren zudem Stichworte der Gespräche. „Der Masterplan Integration unterliegt einem Prozeß und soll auch nach dem Beschluss durch die Politik weiterentwickelt werden“, so abschließend Willhauck-Wilken.

GCN/bu

 

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