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Polizeimeldungen-Garbsen

Verfolgungsfahrt auf der Bundesautobahn 2

Verdacht des schweren PKW-Diebstahls, des Tankbetrugs, des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, der versuchten Gefährlichen Körperverletzung, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, der Straßenverkehrsgefährdung, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Fahrens unter Drogeneinfluss – das sind die Ermittlungsverfahren, die die Polizei heute gegen den Holzmindener eingeleitet hat.

Doch von vorn: Nachdem der 37-Jährige seinen VW Golf gegen 07:05 Uhr bei einer Tankstelle an der Bremer Straße (Bundesstraße -B- 6) im Garbsener Stadtteil Berenbostel betankt und anschließend das Gelände verlassen hatte, ohne zu bezahlen, alarmierte ein Angestellter die Polizei. Fahndungskräfte sichteten den Wagen nur kurze Zeit später und stoppten ihn noch auf der B 6. Als Polizisten ihn anschließend kontrollieren wollten, gab der Mann Gas und flüchtete. Dem Kontrollbeamten gelang es gerade noch rechtzeitig, sich von dem VW zu entfernen – er blieb unverletzt.

Bei der anschließenden Verfolgungsfahrt, an der mehrere Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber beteiligt waren, flüchtete der Tatverdächtige mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h über die Autobahn, versuchte die Einsatzkräfte abzudrängen und gefährdete durch seine Fahrweise andere Verkehrsteilnehmer.

Nach einem seitlichen Zusammenstoß mit einem Funkwagen – an diesem entstand ein geschätzter Schaden von 5 000 Euro, die Beamten blieben unverletzt – gelang es Autobahnpolizisten, den Wagen in Höhe Veltheim (Nordrhein-Westfalen) zu stoppen und den 37-Jährigen festzunehmen.

Anschließende Ermittlungen ergaben, dass der PKW bereits am vergangenen Sonntag, den 07.08., im Bereich St. Ingbert (Saarland) entwendet worden war und nun mit in Illingen (Saarland) entwendeten Kennzeichen geführt wurde.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in einer Dienststelle – unter anderem wurde ihm dort eine Blutprobe entnommen – konnte er die Wache nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover verlassen.

Zeugen und gegebenenfalls weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-4520 mit der Polizeiinspektion Garbsen in Verbindung zu setzen.

(GCN)

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