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Polizei warnt vor Bettlern in Altgarbsen und Lohnde

Die Rumänen seien nach Facebook-Berichten mehrerer Altgarbsener gegen 11:30 Uhr an der Alten Ricklinger Straße aus einem Bus gestiegen. Anschließend sollen sich die Männer und Frauen aufgeteilt haben und in Richtung altes Dorf, Calenberger-, Lübecker-, Konrad-Adenauer und Hansastraße gegangen sein.

Nach Polizeiangaben werde das Verhalten der Bettler vor Ort beobachtet und kontrolliert. Bisher weise jedoch nichts auf Straftaten hin. Bei einer Kontrolle eines Teiles der Fahrgäste sei niemand auffällig gewesen. Dieser Fall reiht sich in eine ganze Serie von Bettler-Kolonnen ein: Bereits in den vergangenen Wochen wurden in Garbsen-Mitte, Schloß Ricklingen, Berenbostel und Lohnde mehrere Bettler entdeckt. Dabei sind die Rumänen kreativ: Laut der „Haz“ geben die Mitglieder in Altgarbsen an, ihr Haus verloren zu haben. In Berenbostel klingelte eine Frau an einer Tür und fiel auf die Knie. Auf einem Zettel in ihrer Hand stand, dass sie ihr Haus durch das Hochwasser in Rumänien verloren habe.

Die Polizei kann nichts gegen die Bettler-Kolonne unternehmen, so lange sie nicht aggressiv wird. Sie warnt jedoch die Bürger. Platzverweise kann sie erst aussprechen, wenn die Bettler beispielsweise gegen die Tür treten oder beleidigend werden. Einige Altgarbsener machen ihrem Ärger bei Facebook Luft- so schreibt eine Einwohnerin auf Facebook: „Ich finde das unmöglich. Solche Menschen nutzen Gutmütigkeit schamlos aus und die Leute, die wirklich Hilfe brauchen, gucken dumm aus der Wäsche, wenn niemand mehr helfen will, weil die Leute schon verkaspert wurden.“

 

(GCN)

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