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WVGN saniert Verbindung von Heitlingen nach Resse

Die Vertreter des Ortsteils Resse, der zur Gemeinde Wedemark gehört, hatten einen Austritt vom WVGN und die Versorgung durch einen anderen Verband erwogen, der die übrigen Ortsteile der Wedemark bereits versorgt. Nach der Entscheidung für den WVGN war nun der Startschuss für die Leitungssanierung frei. Fast sämtliche Rohrleitungen im Ortskern von Resse stammen zumeist aus den Gründungsjahren des Verbandes um 1960 und sind damit fast 60 Jahre alt. Im Rahmen des Rohrnetzerneuerungskonzeptes besteht daher hoher Handlungsbedarf. Die Sanierung der Hauptleitung erfolgt bis Ende September. Die Maßnahme endet im November mit dem Rückbau bzw. Umbau der Leitungen in den beiden Ortsteilen Heitlingen und Resse.

Die Maßnahmen führt die Firma BKL aus Mertendorf aus, die nach einer öffentlichen Ausschreibung als günstigster Bieter ermittelt wurde. Sie hat nun die Baustelle für die ersten Arbeiten eingerichtet. Der mit Rohren beladene LKW vermittelt einen Eindruck über das große Vorhaben. Die Rohre haben eine Länge von jeweils 20 Metern. Zur Entladung vom Transporter musste ein Schwerlastkran zu Hilfe genommen werden. Ein Paket umfasst 14 Rohrstangen und hat ein Gewicht von 2,5 to.

In den nächsten Tagen werden die Rohrteilstücke zu Trassenabschnitten von ca. 200 m durch Spiegelschweißung verbunden. Auf Grund der Länge und der damit verbundenen benötigten Arbeitsflächen musste auf der Kreisstraße eine habseitige Sperrung mit Ampelanlage installiert werden. Der Rohrgraben wird im Horizontalbohrverfahren hergestellt, in die dann die fertigen Teile eingebracht werden.

 

(GCN)

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