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Stadtpark wird zur Kulisse für das Kulturwochenende

Bei den Tafelfreuden am Sonnabend kamen Gourmets und Musikliebhaber gleichermaßen auf ihre Kosten: Trotz immer wieder heftiger Regenschauer hatten rund 160 Gäste an draußen gedeckten Tischen Platz genommen.

An der einen Tafel servierte das italienische Restaurant Spazzo Antipasti gefolgt von Geflügelroulade mit Rosmarinkartoffeln. Dazu spannte das Saxofonquartett Sistergold einen musikalischen Bogen von Jazz über Soul bis hin zu Weltmusik. Küchenchef André Rahlfes von der Rathausterrasse hielt an der zweiten Tafel Pflücksalat mit zweierlei Spargel bereit. Anschließend gab es Jungschweinebraten unter einer Senf-Zwiebel-Haube und Erdbeer-Tiramisu, musikalisch garniert mit den Klängen des Salonorchesters Pardon? Salon! Garbsen. Die acht Musiker um Organisator Uwe Witte spielten Musik der pfingsten3zwanziger und dreißiger Jahre. Und nach dem Stück „ Ja, der Sonnenschein“ ließ sich tatsächlich die Sonne blicken.
Der Stadtpark bildete tags darauf die Kulisse für das Parkpanoptikum, wie die Tafelfreuden etabliertes Event und „Überbleibsel“ der früheren Garbsen Kulturtage. Das Programm, das dem Modell der Reihe „Kleines Fest im großen Garten“ in den Herrenhäuser Gärten folgt, lud zum Flanieren, Verweilen und Staunen ein.Ein Zelt gehörte den Nachwuchstalenten des Vereins Träumer, Tänzer und Artisten (TTA), die das Publikum mit Akrobatik, Diabolos und Jonglage zum Staunen brachten.

pfingsten4Das Comedy-Duo Carrington/Brown parodierte mit seinem Programm „Dream a little Dream“ nicht nur viele Nationalitäten, sondern nahm auch fast jedes Genre auf die Schippe – von Pop über Oper und Jazz bis Bollywood. Immer dabei: „Joe“, das Cello aus dem 18. Jahrhundert. Bekannte Coversongs – exzellent präsentiert – spielte das Duo Songliner, die fast schon musikalische Stammgäste beim Parkpanoptikum sind.

Mit ganz einfachen Mitteln wie Kulleraugen, Hut oder Unterhose verwandelte sich die italienische Künstlerin Anita Bertolami von einer Figur zur nächsten. Und ist es nun Körperkunst, Pantomime, Figurentheater oder Comedy? „Auf jeden Fall außergewöhnlich“ war es von den begeisterten Zuschauern zu hören.

(GCN)