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Kostenfreie Familien- und Erziehungsberatung

Daraus entstanden ist ein neues Versorgungskonzept für die gesamte Region Hannover: Künftig wird es in jeder Kommune ein Angebot in Form einer Beratungsstelle, Außenstelle oder einer regelmäßigen Sprechstunde geben. Mit der Stadt Garbsen hat die Region die Vereinbarung getroffen, die Leistungen der Familien- und Erziehungsberatung an die stadteigene Beratungsstelle für Erziehungs- und Lebensfragen zu übertragen. Dabei übernimmt die Region Hannover die Finanzierung des Angebots für Garbsen. Für Ratsuchende ist die Familien- und Erziehungsberatung damit kostenfrei.

„Das FEB-Angebot in Garbsen ist ein weiterer wichtiger Schritt im neuen Versorgungskonzept“, sagt Erwin Jordan, Dezernent für soziale Infrastruktur der Region Hannover. „Wir bieten damit allen Familien vor Ort eine einheitliche, niedrigschwellige und vertrauliche Beratung.“ Iris Metge, Sozialdezernentin der Stadt Garbsen, freut sich über das neue Angebot: „Die Beratungsstelle in Garbsen leistet seit mehr als 40 Jahren sehr gute Arbeit. Mit der gesicherten Finanzierung durch die Region Hannover können wir eine zusätzliche psychologische Fachkraft einstellen und das bestehende Angebot erweitern.“ Ein weiterer Vorteil: Mit der Übertragung der FEB-Leistungen entfallen für die
Ratsuchenden die anteiligen Kosten für Erziehungsberatungen. „Damit kann sich jeder an uns wenden, der Hilfe in Erziehungsfragen oder bei elterlicher Trennung benötigt“, sagt Markus Deleker, Leiter der Beratungsstelle für Erziehungs- und Lebensfragen.

Die Beratungsstelle kooperiert eng mit der Jugendhilfestation in Garbsen und den Teams des Fachbereichs Jugend der Region Hannover, die ab Sommer gemeinsam im Planetencenter im Garbsener Stadtteil Auf der Horst untergebracht sind. Ebenfalls im Planetencenter wird es außerdem die „Frühe Beratung“ geben, die sich an Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern richtet und von der Familien- und Erziehungsberatungsstelle Neustadt der Region Hannover in Form einer regelmäßigen Sprechstunde angeboten wird. Im Kontext der „Frühen Hilfen“ arbeitet die Beratungsstelle zudem mit den Ärztinnen des Teams Sozialpädiatrie und Jugendmedizin in ausgewählten Kindertageseinrichtungen zusammen, um frühzeitig Entwicklungsrisiken von Kindern zu erkennen und Eltern sowie pädagogische Fachkräfte zu beraten.

(GCN)