Start > Aktuelles > Gleichstellung macht sich stark für die Arbeit der Hebammen
Hebamme
Aktuelles

Gleichstellung macht sich stark für die Arbeit der Hebammen

[divider margin=“0 2em 0 2em“]

[dropcap color=“#991914″ ]A[/dropcap]m 5. Mai, dem internationalen Tag der Hebammen, macht die Berufsgruppe auf sich und ihre Arbeit, aber auch auf ihre Schwierigkeiten aufmerksam. „Eine aktuelle Umfrage unter angestellten Hebammen in Kliniken zeigt, dass Hebammen oft mehr als drei Geburten gleichzeitig betreuen müssen“, heißt es beim Deutschen Hebammenverband e.V. Das Team Gleichstellung der Region Hannover und der Runde Tisch Frauen- und Mädchengesundheit – ein Netzwerk aus Vertretungen des Sozialministeriums, Vereinigungen, Institutionen und Beratungsstellen zum Thema Frauen und Gesundheit – machen sich anlässlich des 5. Mai für die Arbeit der Hebammen stark. „Das Problem von Überlastung und finanziellen Belastungen der Hebammen schlägt zurück auf die Eltern, insbesondere die Mütter“, sagt Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover. „Schon heute findet nicht mehr jede Frau eine Hebamme für die Geburt. Dabei ist diese Begleitung unheimlich wertvoll: Hebammen stärken die Familie in einer Phase des Umbruchs und legen damit den Grundstein für ein gutes Gelingen des neuen Familienlebens.“
Über das Thema Geburt mit besonderem Fokus auf der Frage „Kaiserschnitt: Ja! Nein! Vielleicht?“ informiert auch die gleichnamige Broschüre, die aktuell in vielen Beratungsstellen ausliegt und deren Druck vom Team Gleichstellung der Region gefördert wird. „Frauen sollen selbst entscheiden, was für eine Geburt sie haben möchten“, sagt Petra Mundt. „Werdende Mütter sind oft verunsichert, weil sie viel über Risiken einer natürlichen Geburt hören, und entscheiden sich dann für einen Kaiserschnitt. Mittlerweile werden rund ein Drittel aller Kinder mit einem Kaiserschnitt zur Welt gebracht.“ Die Broschüre informiert über persönliche und medizinische Aspekte bei der Entscheidung für oder gegen einen Kaiserschnitt und richtet sich in erster Linie an Schwangere.

(GCN)