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Erfolgreicher 1. Warnstreik bei Laserworking Garbsen

Einige Mitarbeiter nahmen sogar trotz Urlaub oder ihrem Arbeitsbeginn in der Spätschicht an der Aktion teil. Ein starkes Zeichen an den Arbeitgeber.

Der Warnstreik war notwendig geworden, da die Geschäftsführung einen von ihr vorgeschlagenen zweiten Verhandlungstermin keine 24 Stunden vor diesem ohne nachvollziehbaren Grund abgesagt hatte. In den Verhandlungen geht es um die Forderung nach 5 % mehr Entgelt und um die Anerkennung der Tarifverträge für die Beschäftigten in der niedersächsischen Metallindustrie.

Facharbeiter bei Laserworking Garbsen erhalten überwiegend ca. 12 € Stundenlohn. Es gilt die 40 Stundenwoche. Sonderzahlungen und Zuschläge sind Fehlanzeige. Die letzte Lohnerhöhung haben die Beschäftigten vor 7-8 Jahren erhalten.

Während das Management mit dem Geschäftsführer Harrop und Personalleiter Hansmann sowie den Gesellschaftern Lorenz und Eichhorn im Hintergrund in der Presse den möglichen Ankauf von weiterem Firmengelände und die Investition in neue Maschinen verlauten sowie den Fußballclub in Havelse durch Laserworking Garbsen sponsorn lässt, ist für die Beschäftigten weiterhin keine Entgelterhöhung vorgesehen.

Lautstark machten sie sich heute ihrem Ärger Luft und erhöhten somit den Druck auf den Arbeitgeber, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

(GCN)