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160411 uebergabe
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Veranstaltungsreihe zur Deutschen Einheit ist beendet

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[dropcap color=“#991914″ ]I[/dropcap]n der von Hartmut Büttner verfassten Broschüre werden neben Opferschicksalen erschreckende Einzelheiten über die Spionagetätigkeit von mehreren Stasi-Täter-Zellen in Garbsen dargestellt. Gleichzeitig war das Treffen von SED- und Stasiopfern im Garbsener Rathaus der Schlusspunkt des vielfältigen Begleitprogramms der Stadt Garbsen zu den 25. Jahrestagen von Mauerfall und Deutscher Einheit. Fast anderhalb Jahre lang hatten die Stadt, zahlreiche Organisationen und Verbände sowie Garbsener Schulen eine Fülle von unterschiedlichen Veranstaltungen präsentiert.

Hartmut Büttner bedankte sich bei allen Teilnehmern für Ihren Einsatz. Es sei bereits das zweite Mal innerhalb von fünf Jahren gewesen, dass sich die Bürger der 60.000-Einwohnerstadt so beispielhaft für die Ereignisse der jüngeren deutschen Geschichte interessierten. Schon zu den 20. Jahrestagen der beiden erfreulichen Ereignisse gab es ein ähnliches Programm. Besonders aktive Gruppierungen erhielten als kleines Dankeschön kostenlose Exemplare der Büttner-Dokumentation.

Auch viele SED- und Stasiopfer sehen dieses besondere Engagement in Garbsen mit großer Freude. Mehrfach überlies ihnen die Stadt Räumlichkeiten für Treffen und Veranstaltungen.

Das aktuelle Treffen diente der Vorbereitung von zwei Anhörungen einer Landtagskommission. Der Niedersächsische Landtag hat eine sogenannte Enquetekommission aus Landtagsabgeordneten und Sachverständigen eingesetzt, um die Machenschaften der Stasi in Niedersachsen aufzuklären. Hartmut Büttner ist einer dieser Sachverständigen. In dieser Eigenschaft organisiert er den Ablauf und die Inhalte der beiden öffentlichen Anhörungen.

Die Broschüre „Der lange Arm der Stasi reicht bis Garbsen“ ist für 5 Euro bei Kulturamtsleiter Uwe Witte im Garbsener Rathaus erhältlich.

(GCN)