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Soziale Stadt Berenbostel Kronsberg: Der Rahmenplan steht

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[dropcap color=“#991914″ ]D[/dropcap]ie Anwohner wünschen sich einen sauberen und hellen Stadtteil mit bezahlbarem und barrierefreiem Wohnraum.Diese Anregungen der ersten Nachbarschaftsversammlung zur Sozialen Stadt Berenbostel-Kronsberg Ende Januar haben die Städteplaner des Büros Plan zwei in den Entwurf eines Rahmenplans aufgenommen und bei einem zweiten Treffen mit Akteuren und Bewohnern des Stadtteils diskutiert.

Das Quartiersbüro an der Wilhelm-Reime-Straße 2 im Erdgeschoss des Hochhauses neben dem Nachbarschaftsladen ist unterdessen offiziell eröffnet worden. Quartiersmanager Marc Müller-de Buhr hat dort im März seine Tätigkeit aufgenommen.Bürgermeister Grahl lobte bei der Eröffnung des Quartiersbüros die enge Vernetzung der Akteure im Stadtteil, darunter die Kirchengemeinden und das ökumenische Sozialprojekt Neuland, das sich seit mehr als zehn Jahren im Stadtteil engagiert. Das Haus der Jugend, Polizei, die Ratsschule, Ortsrat, das Projekt Internationale Gärten und der Integrationsbeirat seien weitere aktive Partner. Der Austausch mit den Wohnungsunternehmen sei eng und konstruktiv.

„Die Förderzusage seitens des Ministeriums für das Projekt Soziale Stadt Berenbostel-Kronsberg hat uns sehr gefreut“, sagte Grahl. „Wir danken den Mitarbeitern im Ministerium und dem Amt für regionale Landentwicklung.“ Garbsen erhält auch in diesem Jahr die volle Fördersumme von 357.000 Euro. Die Stadt stockt diese mit einem Eigenanteil von 178.000 Euro auf eine Gesamt-Fördersumme von 535.500 Euro auf.

Bei der zweiten Versammlung, bei der mehr als 40 Akteure aus dem Stadtteil mitdiskutierten, standen die Themen Wohnen, der Charakter und die Sauberkeit des Quartiers im Mittelpunkt. Ein Ärgernis sei Hundekot, auch die Mietergärten seien teilweise in keinem ansehnlichen Zustand. Die Planer schlagen einen Neuzuschnitt der Parzellen, Beetpatenschaften und Gartenwettbewerbe vor. Die Eingangssituationen ins Quartier an der Dorfstraße und an der Osterwalder Straße soll neu gestaltet werden. Fußgängern und Radfahrern soll im gesamten Quartier meist Vorrang gewährt werden. Das ganze Areal solle lichter werden, Bereiche für den Aufenthalt und das Spielen neu geschaffen werden. Zudem sollen zwei neue Plätze entstehen: Am Franziskusweg in der Nähe des geplanten Neubaus der Silvanus-Kirche und am Eingang zur Straße Auf dem Kronsberg.Plan zwei berücksichtigt die neuen Anregungen bei der Erstellung eines Entwurfs, der bei der dritten Nachbarschaftsversammlung, voraussichtlich im Juni, erneut mit den Anwohnern diskutiert wird. Weitere Informationen über das Projekt Soziale Stadt, darunter die Ergebnisse der Workshops, weitere Termine und die Öffnungszeiten des Quartiersbüros finden Interessierte auf der neuen Homepage im Internet auf berenbostel-kronsberg.de.

Quartiersmanager Müller-de Buhrs Sprechzeiten sind dienstags von 13 bis 16 Uhr und donnerstags 10 bis 13 Uhr. Einzelgespräche sind nach telefonischer Vereinbarung unter Telefon (01 72) 3 91 28 24 möglich.

(GCN)