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„Bücher aus dem Feuer“: Schüler gestalten Lesung zum Gedenken an die Bücherverbrennung 1933

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[dropcap color=“#991914″ ]D[/dropcap]azu zählten Werke von bekannten Autoren wie Bertolt Brecht, Lion Feuchtwanger, Sigmund Freud, Heinrich Mann, Erich Maria Remarque, Arthur Schnitzler, Anna Seghers und Stefan Zweig. Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums gestalten am Dienstag, 10. Mai, eine Lesung mit Texten aus 1933 verbrannten Büchern. Beginn ist um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek.
Die Zuhörer erwartet Kinder- und Jugendliteratur der Weimarer Zeit, die vom nationalsozialistischen Studentenbund in der Aktion „Wider den undeutschen Geist“ vernichtet wurde. Die Schüler lesen aus Werken von Rudolf Frank, Erich Kästner, Wilhelm Speyer, Lisa Tetzner, Else Ury und Grete Weiskopf, die unter dem Pseudonym Alex Wedding bekannt wurde. Hintergrundinformationen zum 10. Mai 1933 runden den Abend ab. Der Eintritt ist frei.

Unter dem Motto „Bücher aus dem Feuer – Wir lesen gegen das Vergessen!“ finden jedes Jahr am 10. Mai bundesweit Aktionen und Lesungen statt. Die Initiative „Bücherlesung“ möchte möglichst viele Menschen aktivieren, sich daran zu beteiligen und auf diese Weise Zivilcourage zu zeigen. Die Aktion wird vom Niedersächsischen Städtetag unterstützt. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.buecherlesung.de.

(GCN)