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Spenden-Aktion für Säure-Opfer Vanessa M.

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[dropcap color=“#991914″ ]F[/dropcap]reunde und Verwandte des Säure-Opfers Vanessa sammeln derzeit Spenden, um die vielen Operationen zu finanzieren. Sarah, eine Freundin von Vanessa, sprach mit uns über das Projekt.

GCN: Vanessa hat Schreckliches erlebt, was wir alle in den Medien verfolgen konnten. Als erstes, wie geht es Vanessa heute?

Sarah: Einige Operationen hat Vanessa bereits hinter sich bringen müssen, wie viele noch folgen werden, ist derzeit noch vollkommen offen. Dennoch lässt sie sich ihr zukünftiges Leben nicht zerstören und möchte zeigen, dass sie sich nicht verstecken wird. Dafür verdient sie unserer Meinung nach großen Respekt.

GCN: Wer hatte genau die Idee zu dieser Stiftung, bzw. zu dieser Spendenaktion, wird diese, wie gewünscht angenommen?

Sarah: Vanessas Freundin Laura hat WeLoveVanessa ursprünglich durch die Gründung eines Online-Spendenkontos (Crowdfunding) und die Facebook-Seite ins Leben gerufen. Da wir alle Freunde von Vanessa/Freunde von
Vanessa‘s Familie sind, haben wir uns spontan zusammengefunden. Unser Ziel war es kurzfristig eine Spendenaktion für Vanessa zu organisieren, die ehrenamtlich, durch eigene Mittel und Knowhow entsteht. Die Anteilnahme und die Spendenbereitschaft der Öffentlichkeit freut uns sehr.

vanessaGCN: Was soll mit dem Geld genau passieren?

Sarah: Die Krankenkasse zahlt derzeit die Notoperationen, die also dem Zweck der akuten Therapie/Behandlung von Vanessa dienen. Die ästhetischen Operationen („Schönheitsoperationen“) werden von der Krankenkasse NICHT übernommen, sodass die Kostenübernahme privat erfolgen muss. Die Spendeneinnahmen können Vanessa nicht ihr vergangenes, unbeschwertes Leben zurückgeben – aber sie können dazu beitragen ihre medizinische Rehabilitation bestmöglich auszuschöpfen und ihr neues Leben etwas sorgenfreier zu gestalten. Die Spendengelder erreichen Vanessa zu 100%.

GCN: Haben Sie viel Resonanz auf Ihre Aktion? Kommen Sie gut mit der Verwaltungsarbeit zurecht? Wie teilen Sie sich das ein?

Sarah: Die Resonanz ist durchweg positiv, wir erhoffen uns natürlich besonders in Hannover und der Region einen noch größeren Bekanntheitsgrad. Da WeLoveVanessa für uns eine lebensbegleitende Aufgabe geworden ist, hat die Spendenaktion im Alltag von uns allen einen bedeutenden Stellenwert eingenommen. Wir arbeiten nahezu täglich bis in die Nacht hinein an neuen Kontakten, Ideen oder Projekten, sowie an der Facebook-Seite und der Homepage. Jeder hat bestimmte Aufgabenbereiche – Entscheidungen erfolgen jedoch gemeinsam.

GCN: Können Sie außer Geld noch weitere Hilfe gebrauchen? Wenn ja, wie soll diese ausssehen?

Sarah: Neben den dringend benötigten Spenden, ist für uns die Unterstützung durch gesuchte Sponsoren genauso wichtig, wie eine Erhöhung des Bekanntheitsgrades durch in der Öffentlichkeit bekannte Personen. Damit noch mehr Menschen auf Vanessas Schicksal und unser Spendenprojekt aufmerksam werden, sind wir dankbar für jede helfende Hand.

Über den tragischen Vorfall und die Spenden-Aktion der Freunde von Vanessa berichtete RTL hier!

[message_box title=“SPENDEN“ type=“info“ close=“no“]Wer spenden möchte, kann das hier tun![/message_box]

(GCN)